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Kerzenwachse

12 Produkte

Hochwertiges Kerzenwachs zum Kerzen selbergießen und -tauchen. Hier finden Sie Kerzenwachs aus Stearin und Paraffin, hochwertiges Bienenwachs zum Gießen und lebensmittelechtes 100 % biologisches Bienenwachs für Bienenwachstücher. Zudem haben wir seidenmattes Tauchwachs zum Tauchen von Kerzen und hochwertiges und schadstofffreies Gelwachs für Gelkerzen. Viele Ideen und Anregungen rund um das Thema „Kerzen selber machen“ finden Sie in unserer Kategorie „Bastelideen“.



Gießwachs & Kerzen selbergießen

Kerzengießen ist ein wunderbares Hobby mit hohem Suchtfaktor! Hier finden du hochwertiges Gießwachs in Pastillenform im bewährten Mischungsverhältnis von 80 % Paraffin und 20 % Stearin. Das Gießwachs lässt sich kinderleicht mit Wachspigmenten einfärben und mit Düften zu wundervollen Duftkerzen verbasteln.

Grundanleitung zum Kerzengießen:

Zum Gießen von Kerzen eignen sich Paraffin sowie eine Mischung aus Paraffin und Stearin. Unsere Mischung (80 % Paraffin und 20 % Stearin) ist daher perfekt zu Herstellen von kreativen Kerzen.


Was braucht man zum Kerzengießen?

Zum Kerzengießen braucht man:

  • Gießwachs (hier können auch perfekt alte Kerzen- und Wachsreste wiederverwertet werden – einfach mit einschmelzen)
  • Kerzendocht (die Erklärung für die richtige Größe findest du weiter unten)
  • Gießform
  • Schmelztopf
  • Wachsfarbpigmente bzw. Wachsfarben
  • Kerzendüfte

  • Wie gießt man eine Kerze selber?

    Eine kurze Anleitung zum Gießen einer Kerze geht wie folgt:

  • Wachspastillen im Schmelztopf (oder im Wasserbad) langsam schmelzen. Die Temperatur von 50 bis 65°C ist zum Kerzengießen ideal.

  • Nun kann das flüssige Wachs noch mit Wachsfarbpigmenten eingefärbt werden. Dafür einfach in das flüssige Wachs geben und unter Rühren einschmelzen. Hier ist etwas Vorsicht geboten, denn die Pigmente sind sehr intensiv und ergiebig. Nach und nach an die Wunschfarbe „herantasten“.

  • Für einen wundervollen Kerzenduft können dem flüssigen Wachs einige Tropfen Duftöl hinzugefügt werden.

  • Bevor du das Wachs nun in die Form gießt, muss noch der Docht vorbereitet werden. Dafür „klebst“ du ihn entweder mit einem Klecks Wachs am Boden an oder du fixierst ihn im Loch der Gießform. Oben wird der Docht mit einem Klebeband oder einem Holzstäbchen fixiert.
  • Jetzt gießt du das flüssige Wachs vorsichtig in die Form- dabei darauf achten, dass der Docht mittig bleibt.

  • Nun muss die Kerze auskühlen! Am besten einfach über Nacht stehen lassen und anschließend aus der Form lösen. Tipp: Lege die Kerze vor dem Herauslösen kurz ins Gefrierfach, so zieht sich das Wachs zusammen und die Kerze lässt sich kinderleicht aus der Gießform nehmen!

  • Natürlich muss das Wachs nicht immer in eine Gießform gegossen und anschließend wieder herausgelöst werden. Du kannst das Wachs auch in hübsche Gläser, Tassen und Schüsseln gießen und so kreative Kerzen und Geschenke zaubern.





    Grundanleitung zum Kerzentauchen und Kerzenziehen:

    Kerzentauchen oder auch Kerzenziehen stammt aus dem Mittelalter. Schon damals war diese Technik sehr beliebt und weit verbreitet. Heute ist das spezielle Tauchwachs dickflüssiger als „normales“ Wachs und daher perfekt zu Kerzentauchen und Kerzenziehen geeignet. So geht es um einiges schneller und einfacher als mit anderem Wachs.
    Mit der Tauch- und Ziehtechnik können nicht nur neue Kerzen hergestellt werden, es kann auch alten, nicht mehr so ansehnlichen Kerzen mit einer frischen Schicht Wachs wieder neues Leben eingehaucht werden.

    Auch das Bienenwachs eignet sich durch die etwas dickere Konsistenz gut zum Tauchen und Ziehen. Damit lassen sich herrlich duftende Bienenwachskerzen herstellen.

    Was benötigt man zum Tauchen bzw. Ziehen einer Kerze?

    Zum Tauchen bzw. Ziehen einer Kerze benötigt man zumindest:

  • Tauchwachs
  • Kerzendocht
  • ein hohes Schmelzgefäß
  • Wachsfarbpigmente bzw. Wachsfarben


  • Wie geht Kerzentauchen bzw. Kerzenziehen?

    Beim Kerzentauchen und Kerzenziehen geht man in folgenden Schritten vor:

  • Wachspastillen in ein hohes Schmelzgefäß einfüllen und anschließend im Wasserbad (Wassertemperatur ca. 70°C) schmelzen.

  • Nun kann das flüssige Wachs noch mit Wachsfarbpigmenten eingefärbt werden. Dafür einfach in das flüssige Wachs geben und unter Rühren einschmelzen. Hier ist etwas Vorsicht geboten, denn die Pigmente sind sehr intensiv und ergiebig. Nach und nach an die Wunschfarbe „herantasten“.

  • Nun den gewünschten Kerzendurchmesser bestimmen und den entsprechenden Docht wählen. Oben wird eine Tauchschlaufe knüpfen (diese ist am Ende die Kerzenspitze).

  • Jetzt den Kerzendocht bis ca. 1,5 cm unter der Schlaufe in das flüssige Wachs tauchen. Das erste Eintauchen sollte etwas länger dauern (ca. 5 Sekunden), damit sich das Dochtgewebe vollsaugen kann. Dann herausziehen, abtropfen lassen und gerade ziehen.

  • Zwischen jedem Eintauchen muss die entstehende Kerze (auf ca. 35 °C) abkühlen. Temperaturprobe: Kerze an Wange halten (empfindet man keinen Wärmeunterschied, kann der nächste Tauchgang erfolgen).

  • Wichtig ist beim Kerzenziehen ein gleichmäßiger Rhythmus: Zügiges Eintauchen – kurz warten (ca. 1 Sekunde) – zügiges Herausziehen – abtropfen – auskühlen – wieder eintauchen, usw. Ist die Kerze durch einen Arbeitsunterbruch erkaltet, dauert das erste Eintauchen wiederum länger (ca. 5 Sekunden). Im Gegensatz zu Bienenwachskerzen können Paraffin- und Paraffin/Stearin-Kerzen anstatt an der Luft auch im kalten Wasserbad (ca. 20 °C) abgekühlt werden. Wichtig dabei ist das jeweilige Abtrocknen mit einem Baumwolltuch.

  • Hat die Kerze den gewünschten Durchmesser erreicht, Abtropfspitze der noch warmen Kerze abschneiden. Danach den Kerzenboden unter leichtem Druck im Winkel von 45° abrollen (sodass der Rand abgerundet wird). Anschließend die Kerze so auf die Unterlage drücken, dass sie geradesteht. Dochtschlaufe vor dem Anzünden der Kerze abschneiden.

  • Natürlich muss das Wachs nicht immer in eine Gießform gegossen und anschließend wieder herausgelöst werden. Du kannst das Wachs auch in hübsche Gläser, Tassen und Schüsseln gießen und so kreative Kerzen und Geschenke zaubern.




  • Gelkerzen gießen - Grundanleitung

    Kerzen-Gel ist fast auf der gleichen Basis wie eine Kerze aufgebaut. Die Rezeptur dieser Kerzenmasse setzt sich aus Paraffin, Vaseline und speziellen Weißölen zusammen, zu denen noch Kohlenwasserstoff hinzugegeben wird. Das Kerzen-Gel kann mit ölhaltigen, transparenten Abtönfarben eingefärbt werden, sodass transparente Kerzen entstehen. Unser Kerzen-Gel enthält nur schadstofffreie Wachs- und Ölbestandteile. Es entwickelt beim Verbrennen keinen Geruch oder Qualm. Es ist aber darauf zu achten, dass der richtige Docht verwendet wird.


    Was ist der richtige Docht für eine Gelkerze?

    Für die Gelkerzen benötigst du einen gewachsten Docht - mit oder ohne Bleifuß. Der Docht wird vorher in das Glasgefäß gestellt, danach wird das flüssige Gel in das Glas eingefüllt. Dazu wird der Docht oben am Glas so befestigt, dass er in dem Glas „hängt“. Dadurch wird verhindert, dass er nach dem Einfüllen des heißen Gels schmilzt, weich wird und in sich „zusammenfällt“.

    Während des Abkühlens verbindet sich der Docht mit dem Gel, das garantiert gute Brenneigenschaften. Außerdem wird er wieder fest, hart und bleibt bedingt durch das Gewicht des Bleifußes solange auf dem Grund des Gefäßes stehen, bis die Kerze abgebrannt ist.


    Was braucht man zum Gießen einer Gelkerze?

    Man braucht zum Gießen einer Gelkerze folgende Materialien:
  • Gelwachs bzw. Kerzengel
  • Abtönfarben
  • einen gewachsten Docht mit Standplättchen
  • ein Glas
  • einen Schmelztopf

  • Wie macht man eine Gelkerze selber?

    Ganz einfach, hier die Anleitung zum selber machen einer Gelkerze:

  • Schmelze das Wachs im Schmelztopf - Temperatur ca. 68°C.
  • Sobald es flüssig ist, kannst du es noch mit Abtönfarben einfärben.
  • Nun fixierst du den Docht in deinem Glas und gießt das heiße, flüssige Wachs ein.
  • Zum Schluss nur noch aushärten lassen – schon ist deine Gelkerze fertig!

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